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INFO > Mit dem Oktoberfest zum Erfolg



Art:
Portrait in Chiemsee Nachrichten
& Rosenheimer Nachrichten

Mit dem Oktoberfest
zum Erfolg

||| Judith Schmidhuber

Mit dem Gewinn des Designwettbewerbs für das Oktoberfestplakat 2008 hat Oliver Weiss den großen Coup gelandet: Er kann sich vor Aufträgen kaum retten.
Oktoberfest Spells Success: Portrait and interview with Oliver Weiss on his award-winning design for the 2008 Oktoberfest poster design competition.

 

W
Aus: Chiemsee-Nachrichten / Rosenheimer Nachrichten
(11. September 2008)

DOWNLOAD

>OKTOBERFEST AWARD: More on the award.

>OKTOBERFEST AWARD: Interview with the Oktoberfest.de website.

>OKTOBERFEST AWARD: Interview with Münchner Merkur.

>OKTOBERFEST AWARD: Interview with music supporter Magazine.

>3x3 MAGAZINE: Lunch with Oliver Weiss.

Knallbunt und poppig...
ist der Entwurf, den der Illustrator Oliver Weiss für den Wettbewerb zur Gestaltung des Oktoberfestplakats 2008 eingereicht hat.

„Das Motiv spiegelt die Lebensfreude der Wiesn wider”, entschied die Jury Anfang des Jahres, und der Grassauer gewann.

Sein Pop-Art-Motiv wirbt weltweit für das größte Volksfest, das am Samstag, 20. September, beginnt. Außerdem ziert es sämtliche Fanartikel zur Wiesn 2008 und den offiziellen Maßkrug.

 

Auftraggeber rund
um den Globus

Seitdem wird Weiss mit Aufträgen aus der ganzen Welt überflutet. „Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass ich mich vor Aufträgen buchstäblich nicht retten kann. Das ist in meiner Branche schon ziemlich erstaunlich”, erzählt der vielbeschäftigte Designer, Cartoonist und Maler.

„Ich bin in der glücklichen Lage, mir meine Projekte selber aussuchen zu können.” Seine Auftraggeber kommen größtenteils aus dem Ausland, vor allem aus Europa, Amerika und Asien.

Zu seinen aktuellen Projekten gehört die Buchgestaltung und Illustration zu Richard David Prechts Philosophie-Buch „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?”, das als meistverkauftes Sachbuch Deutschlands derzeit in aller Munde ist.

„Ein ziemlicher Erfolg war auch ein großes Poster für ‚Die Zeit‘ über die historische Entwicklung der deutschen Parteienlandschaft. Es wird im Geschichtsunterricht an vielen Schulen verwendet.”

Weiss arbeitet zudem für viele andere Verlage und Unternehmen, wie für die Deutsche Bank, Random House, Springer, Burda oder den Online-Reiseanbieter Expedia.

 

Von der Technik zur Kunst

Beruflich kommt Oliver Weiss eigentlich aus einer ganz anderen Ecke: Er ist Diplom-Ingenieur in Elektro- und Informationstechnik.

„Das Studium habe ich mir größtenteils über Cartoons finanziert, die ich für große Tageszeitungen gezeichnet habe.” Weil ihm das Zeichnen aber von allen Dingen am meisten Spaß gemacht hat, entschied er sich nach dem Studium doch für ein Leben als hauptberuflicher Illustrator, Designer und Maler. Oliver Weiss ist außerdem Webdesigner der ersten Stunde. Die Homepage, die er für eine Münchner Kanzlei gestaltete, wurde sogar für das Design ausgezeichnet. Heute kreiert Oliver Weiss Internetseiten nur noch gelegentlich, meist für amerikanische und asiatische Auftraggeber.

Die Arbeit wird Oliver Weiss so schnell nicht ausgehen, Angebote bekommt der Grafiker genügend. Für einen Oktoberfest-Besuch nimmt er sich aber Zeit. „Am liebsten schaue ich den Leuten in den Karussells und den Achterbahnen zu.” Vielleicht bekommt er dort auch die ein oder andere Inspiration für das nächste Wiesn Plakat.

 

as hat Ihnen der Gewinn des Oktoberfest-Plakat-Wettbewerbs gebracht?
     Oliver Weiss: Ich habe ehrlich gesagt nie damit gerechnet, daß sich massenweise konkrete Aufträge aus diesem Projekt ergeben würden - sowas funktioniert ja meist eher indirekt.

Ich denke, der Gewinn gehört halt jetzt neben allem anderen was ich im Laufe der Zeit so gemacht habe zu meiner Biografie. Ich habe schon recht viele Rückmeldungen erhalten. Ums Geld geht es bei solchen Preisen eigentlich eher weniger, sondern eher ums Renommee. Am meisten freut mich, daß sich mein Design jetzt auf T-Shirts und Tassen findet.

Warum hat sich die Jury für ihren Plakat-Entwurf entschieden?
     Ein Jurymitglied hat das so formuliert, daß das Motiv die Lebensfreude der Wiesn gut widerspiegle. Eine andere Meinung war, daß das Design nicht rückwärtsgerichtet sei - was bei einem Traditions-Event wie dem Oktoberfest ja eigentlich naheliegend wäre -, sondern eine moderne Form des Ausdrucks ist.

Was haben Sie sich bei dem Entwurf gedacht?
     Die Ausschreibungs-
unterlagen machten zur Bedingung, daß das Design in verschiedenen Formaten, vom Kühlschrank-
magneten bis hin zum über-
dimensionalen Poster, gleichermaßen zur Geltung kommt. Ich war also auf der Suche nach einem Motiv, das sowohl groß als auch klein funktioniert und sich auf Merchandising-Artikeln gut macht.

Es wurde schnell klar, daß nur naheliegende  Motive wie Brezn oder Bierkrug in Frage kommen, deren Botschaft eindeutig Oktoberfest signalisiert.

Was ich auf keinen Fall wollte, waren so "typisch bayerische" Motive wie Lederhosn oder Dirndl, weil mir das zu traditionell vorkam. Und solche Motive wie Rathaus, Theatinerkirche oder die Bavaria kamen auch nicht in Frage, weil sie international zu wenig bekannt sind.

Es wurde schnell klar, daß eigentlich nur solche naheliegenden Motive wie Brezn oder Bierkrug in Frage kämen, deren Botschaft auch im Ausland eindeutig "Oktoberfest" signalisiert.

Stilistisch wollte ich etwas in einem plakativen Pop-Art-Stil machen - es sollte skizzenhaft wirken, mit groben Konturen, plakativen Farben und einem handschriftlichen Duktus, also nichts Computer-Generiertes. So entwickelte sich das Motiv eigentlich ganz von allein in die richtige Richtung. Das Plakat wirkt ja schon ziemlich freundlich und plakativ.

 

Die Aufträge

Was haben Sie mit dem Preisgeld angestellt?
     800 Bierkrüge gekauft! Nein - ich habe das sozusagen reinvestiert und mir davon u.a. Leinwände für meine Malerei angeschafft und Bücher und Software gekauft.

Wie ist ihre Auftragslage? Das Oktoberfestmotiv wird weltweit publiziert, bekommen sie vermehrt Aufträge aus dem Ausland? Welche z.B.?
     Es ist nicht übertrieben zu sagen, daß ich mich vor Aufträgen buchstäblich nicht retten kann. Das ist für so einen Beruf eigentlich schon ziemlich erstaunlich. Ich bin heute in der glücklichen Lage, mir meine Projekte aussuchen zu können.

Eine Menge Aufträge kommen aus dem Ausland, v.a. aus Europa, Amerika und Asien, die allermeisten davon über meine zweisprachige Website.

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Background

Mit welchen anderen Aufträge haben Sie sich sonst noch einen Namen gemacht?
     Ich bin schon seit einer Weile im Geschäft und habe für ziemlich viele Auftraggeber gearbeitet. Zu aktuellen Projekten gehören etwa die Buchgestaltung und Illustration zu Richard David Prechts Philosophie-Buch "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?" (Goldmann Verlag), das als meistverkauftes Sachbuch in Deutschland derzeit ja in aller Munde ist. Ich arbeite zur Zeit an weiteren Buchprojekten, u.a. für Campus und Rowohlt.

Ein ziemlicher Erfolg war auch ein großes Poster für DIE ZEIT über die historische Entwicklung der deutschen Parteienlandschaft, das vielfach im Geschichtsunterricht an Schulen verwendet wird.

Ich habe aber auch für viele andere Verlage und Unternehmen gearbeitet, u.a. für den DGB, Deutsche Bank, Springer, Burda, DER SPIEGEL, The Writer oder Expedia.

Das Studium finanzierte ich ab dem zweiten Jahr größtenteils über Cartoons.

Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?
     Ich komme aus einer ganz anderen Ecke als die meisten meiner Kollegen: Ich bin Diplom-Ingenieur in Elektrotechnik und Informationstechnik der TU München, habe aber auch viel Zeit in Biologie- und Philosophie-Vorlesungen an der LMU und an der Akademie der Bildenden Künste verbracht und war dann später am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie beim Verhaltsforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt und in Frankreich, wo ich mich mit der Stimmanalyse von Bonobos und Vögeln beschäftigte.

Das Studium finanzierte ich so ab dem zweiten Jahr größtenteils über Cartoons, u.a. für DIE WELT, die Süddeutsche und die F.A.Z., aber auch für viele Fachzeitschriften.

Nach dem Studium hatte ich erst mit diversen Promotionsvorhaben in Ethlogie und Phonetik jongliert. Da das Zeichnen aber das gewesen ist, was ich von allen Dingen immer am liebsten machen wollte, habe ich mich dann doch - Gott sei Dank! - für ein Leben als hauptberuflicher Illustrator, Designer und Maler entschieden.

 

Das Design für das derzeit meistverkaufte Sachbuch Deutschland stammt ebenfalls von Oliver Weiss (Richard David Precht, Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?).

W-W-Websites

Gehen Sie selber auf das Oktoberfest?
     Ja natürlich, wenn auch die letzten Jahre nicht mehr regelmäßig, seit ich nicht mehr in München lebe. Ich habe auch ein paar Jahre hinter der Theresienwiese gewohnt und bin da dann fast jeden Abend durchgelaufen. Am liebsten schaue ich den Leuten in den Karussells und den Achterbahnen zu, auch wenn ich mich selbst nie wieder in sowas trauen würde.

Sie waren einer der ersten Webdesigner in Deutschland? Welche Internetseiten haben sie anfangs gestaltet?
     Mein erstes Website-Projekt 1996 war eine große Internet-Zeitschrift für den C.H. Beck Verlag, die ich auch redaktionell betreute. Von dort aus ergaben sich viele weitere Projekte, u.a. für den Medizinverlag Urban & Vogel, den Provider AOL und für Großkanzleien wie Hasche Eschenlohr oder Menold & Aulinger - die gehörten damals zu den fünf größten Sozietäten in Deutschland. Das waren alles jeweils ziemlich umfangreiche Projekte; meine Website für die Münchner Sozietät Haarmann Hemmelrath wurde auf dem Deutschen Anwaltstag sogar mit dem ersten Preis für die beste Kanzlei-Website Deutschlands ausgezeichnet.

Ein weiteres großes Projekt war bis vor ein paar Jahren meine eigene juristische Online-Zeitschrift LEGAmedia, das damals größte kostenlose juristische Angebot im Internet, das ich über fünf Jahre lang auch als Chefredakteur betreute.

Heute mache ich allerdings nur noch gelegentlich Websites, u.a. für amerikanische und asiatische Auftraggeber.

 

Schnell auf Ideen kommen

Woher nehmen Sie eigentlich ihre Inspiration?
     Die meisten Aufträge illustrieren ja ein genau spezifiziertes Thema oder einen speziellen Beitrag - da besteht die Herausforderung dann darin, erst einmal ungefähr zu verstehen worum es geht und dann ein Konzept für eine Visualisierung zu entwickeln, die sowohl das Thema aufgreift, aber nach Möglichkeit auch einen zusätzlichen Aspekt einbringt und nebenbei auch noch möglichst plakativ wirkt.

Die Erfahrung aus meinem Studium, sich detailliert auf komplexe Dinge  einzulassen, war eine gute Schule für den Beruf.

Ich hatte es am Anfang meiner Karriere als Manko empfunden, nicht Grafik-Design studiert zu haben, weil ich mir wirklich alles, auch die geringste Kleinigkeit, notgedrungen selbst aneigenen mußte.

Mit den Jahren habe ich dann aber gemerkt, daß die Erfahrung aus meinem Studium, sich detailliert auf komplexe Dinge einzulassen, eine gute Schule für den Beruf war, den ich heute ausübe. Zumal ich in all den Jahren viele ziemlich unterschiedliche Dinge gemacht habe, aus denen ich heute schöpfen kann.

Das bewährt sich heute jeden Tag auf Neue, wenn ich mir in kürzester Zeit punktgenau in einem vorgegebenen Format zu so abstrakten Themen wie Arbitration, Lobbyismus oder Globale Liquidität z.B. ein knackiges Titelbild für eine Zeitschrift ausdenken muß.

Gibt es viele Grafiker bzw. ist dieser Markt hart umkämpft?
     Gerade der Bereich Illustration, in dem ich mich vorwiegend tummle, ist schon recht hart umkämpft: Es gibt natürlich viel mehr Anbieter als von den Verlagen oder Unternehmen benötigt wird.

Aber auch hier findet gewissermaßen eine "natürliche Auslese" statt, da meist nur diejenigen in dem Bereich Fuß fassen, die sich voll und ganz darauf einlassen und nicht, nur weil sie Grafik-Design studiert haben, auch noch bedarfsweise die ein oder andere Illustration beisteuern. Ich denke, das ist wie im richtigen Leben: Nur wenn man sich mit Leidenschaft voll und ganz auf die Dinge einläßt, hat man eine Chance auf Erfolg. [2008]

(c) 1989–2017 Oliver Weiss Design Up! 
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